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Fazit zur Altstadtsanierung über Städtebauförderungsgesetz 1984 bis 2015/16

Fördermittel insgesamt: 18 Mio Euro bis 2015 (Schlußabrechnung)

Resumee aus Schlussbericht 2016:

„Inanspruchnahme hat einen enormen Schub nach vorn bedeutet, die meisten Sanierungsziele wurden erreicht…. Die Altstadt ist attraktiv geworden. Dies wird auch .. durch Gästeführungen bestätigt. Von 84 bis 2015 konnten nicht alle Häuser saniert werden, weil Eigenanteil zu hoch war. Die Sanierung ist eine unendliche Geschichte und  …bleibt weiter zu fördern.“

Bewertung:

seitdem keine Förderung mehr für die Altstadt – wurde nicht in weitere Förderprogramme aufgenommen, sondern nur „aktive Kernbereiche“ konnten genutzt werden.

neue Fördermöglichkeiten müssen geprüft werden

Einzelhandelsgutachten hat Altstadt mit aufgenommen auf Wunsch der Stadtverordneten:

„Der Bedeutungsverlust der Altstadt ist unverkennbar“

„eine grundlegende städtebauliche Erneuerung des historischen Stadtkerns ist bislang aber nicht erfolgt.“

Lösungsansatz: Altstadt in Teilen neu denken

  1. es bedarf einer grundlegenden Positionsbestimmung –> was wollen wir mit der Altstadt erreichen?
  2. sie wird auch in Zukunft nicht vom Einzelhandel allein geprägt sein (getragen werden) – die kleine Fußgängerzone ist weiterhin ein attraktiver Einzelhandels-Standort
  3. Chancen: Wohnen und Tourismus

Weitere Chancen: Kultur und Gastronomie

Hierfür braucht man den konzentrierten Einsatz öffentlicher und privater Mittel auf der Basis eines „Integrierten Handlungskonzepts“:

  • atmosphärisch
  • wohnen
  • einkaufen
  • tourismus
  • management

gemeinsam mit den Bewohnern, dem Altstadtverein, der Stadtpolitik und auch Experten für einzelne Fachbereiche soll dieses Konzept weiter erarbeitet und umgesetzt werden.

Bei all den vergangenen Aktivitäten hat der Altstadtverein ganz großartige Arbeit geleistet – auch für die Integration der neuen und alteingesessenen Bewohner sowie bei der Gestaltung und Aufwertung der Altstadt. Das will ich unbedingt weiter fördern.

Beispiele zum Diskutieren:

  • Verhältnis Stadtmarketing/Festival / Veranstaltungen zu ansässigen Gewerbetreibenden;
  • Weihnachtsbeleuchtung;
  • Stadthotel bzw. Altstadt-Appartements;
  • Sauberkeit und Bepflanzungen;
  • Schaffung einer Indoor-Fläche für Künstler- und Flohmarkt über dem Parkplatz neben dem Parkdeck

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Zeitlich wird von gewerbetreibenden Anliegern 2005/2006 als Zeitraum des Einbruchs genannt. In diesen Zeitraum fällt die Eröffnung der Fürstengalerie, die mit Abwerbung bestehender Geschäfte aus dem angrenzenden Altstadtbereich nur eine Umverlagerung bestehender Angebote war, die ersetzt werden konnten. Grund: Fürstengalerie war zu klein für Neuansiedlungen in der Stadt. Das muß bei weiteren Entwicklungen unbedingt vermieden werden.

 

 

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