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Altstadt fördern – Fachpersonal auch in der Stadt gut bezahlen

In der Altstadt sind zurzeit zwei Vereine für die Koordinierung von Aktivitäten tätig: der Altstadtverein und das Mehrgenerationenhaus. Beide Vereine werden auch aus Mitteln der Stadt gefördert und haben hauptamtlich Beschäftigte „Koordinatoren“. Diese sind studierte Fachkräfte, die aber von dem Verdienst nicht leben können, und neben der Teilzeit-Hauptbeschäftigung auch ehrenamtlich arbeiten. So verliert die Stadt diese Mitarbeiter schnell wieder, was der Tätigkeit beider Koordinatoren, die von Netzwerken und Kontakten lebt, nicht förderlich ist.

Dies möchte ich ändern: Künftig sollen diese Stellen mehr Verantwortung bekommen. Altstadt-Koordination soll nicht „nur“ Verschönerung der Wohnumgebung bedeuten, sondern echte Stadtentwicklung werden – bis hin zum Erwerb und der Verwaltung von Immobilien und Räumen in der Altstadt. Dadurch sollen zusammen mit den bereits ansässigen Hausbesitzern und Gewerbetreibenden neue Besitzer und Betreiber ihren Platz finden und neue Geschäftsideen realisiert werden. Dabei kann sich das MGH auf die Organisation von Veranstaltungen konzentrieren, und der Altstadt-Koordinator auf die grundstücks-bezogene Stadt-Entwicklung.

Dann wird sowohl mit der Stundenanzahl als auch mit der Verantwortung die Vergütung eine Höhe bekommen, die für erfahrene Fachleute interessant ist. So gewinnen die Stadt und die Mitarbeiter – mit einer sehr geringen Summe im Vergleich zu dem bestehenden Ansehensverlust durch den Verfall der Altstadt.

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